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Certified Ship Planner
Im ma-co gibt es künftig eine Weiterbildung für Schiffsplaner. Nautiker werden knapp ... weiter
 

QualiLog

Qualifizierungsoffensive für die bremische Logistikwirtschaft (QualiLog)

Das Projekt QualiLog wird im Rahmen des Programms „weiter bilden“ durch das Bundesministerium für Arbeit und Soziales und den Europäischen Sozialfonds gefördert und im Rahmen der „ESF-Sozialpartnerrichtlinie“ von den Kooperationspartnern der Initiative PortWork durchgeführt.

Wer sind die Akteure des Projektes?

Die Sozialpartner Unternehmensverband Bremische Häfen e. V. (UBH) und die Gewerkschaft ver.di haben für die Hafen-und Logistikwirtschaft in Bremen eine Vereinbarung geschlossen, die Weiterbildungsaktivitäten zu erhöhen und den Unternehmen behilflich zu sein, strukturierte, langfristige Personalentwicklung zu betreiben. Weiterhin geht es um die Teilhabe aller Beschäftigtengruppen an der Qualifizierung (gewerblich, kaufmännisch, dispositiv tätige Beschäftigte).

UBH und ver.di haben das ma-co und die Soziale Innovation GmbH (SI) mit der Durchführung des Projektes beauftragt.

Logo UBH Verdi ma-co Si

Auf der Grundlage dieser Sozialpartnervereinbarung können vom BMAS und dem ESF Fördermittel in Anspruch genommen werden. Beratungs- und Qualifizierungsleistungen werden dadurch für die Betriebe weitgehend kostenfrei!

Logo Bundesamt für Arbeit und Soziales, Europäischer Sozialfonds, weiter bilden

 

Warum gibt es das Projekt?

Die Häfen und die umliegenden Logistikbetriebe sind einer der wesentlichen Wirtschaftsfaktoren des Landes. Mit 11,3 % der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten liegt der Anteil des Logistiksektors in dieser Region mehr als ein Drittel über dem Bundesdurchschnitt. Es gibt hier im Wesentlichen klein- und mittelständische Unternehmen und wenige Großbetriebe. Um im nationalen und internationalen Wettbewerb einen Standort mit Exzellenz zu halten ist Qualifizierung ein wesentlicher Aspekt zur Stärkung der Schlüsselbranche.

Durch erhebliche Schwankungen in der Nachfrage der Dienstleistungen und durch eine permanente Bereitschaft zur Durchführung von TUL-Aktivitäten ist es besonders in kleineren Unternehmen schwierig, Qualifizierungen der Mitarbeiter über das Maß der gesetzlichen Forderungen hinaus zu realisieren. Weiterbildungsangebote müssen also den Besonderheiten der Branche Rechnung tragen.

Es gilt, passgenaue Lerninhalte sowie Lernzeiten und -orte zu definieren, die diesen Besonderheiten gerecht werden. Die Schaffung eines Branchennetzwerks 'Weiterbildung' kann außerdem Interessen an Qualifizierungsmaßnahmen bündeln und organisatorisch und ökonomisch passendere Schulungen auflegen als bisher.

 

An wen wendet sich das Projekt?

Alle Mitgliedsunternehmen des UBH können sich an QualiLog beteiligen. Weiterbildungskosten - sei es für die Schulung von gewerblichen Beschäftigten oder für die Weiterbildung der kaufmännischen Angestellten - können im hohen Maße erstattet werden. Das Projekt unterstützt Interessierte bei der systematischen Bestandsaufnahme und Qualifikationsbedarfsanalyse. In Abstimmung werden dann im weiteren Verfahren passende Qualifizierungen - sei es bei ma-co oder bei anderen Bildungsanbietern - gesucht und beauftragt. Auch arbeitsplatznahe Qualifizierungen, evtl. unter der Beteiligung von externen Referenten, sind umsetzbar.

Das Projekt wendet sich an alle Beschäftigtengruppen; somit können auf diesem Wege auch Personengruppen, die bisher vielleicht nicht im Fokus von Weiterbildung standen profitieren: An- und Ungelernte, Teilzeitbeschäftigte, Schichtarbeiter/innen.

 

Wie sind die Rahmenbedingungen des Projekts?

Eine betriebliche Nutzung setzt sich zusammen aus

  • Einbindung in die branchenbezogene Netzwerkarbeit
  • betriebsindividuelle Beratung zur Personalentwicklung
  • Beratung und Umsetzung von Qualifizierungen für Beschäftigte

Für Schulungen, die über das Projekt durchgeführt werden gilt

  • Mindestteilnehmerzahl 10 Personen (innerbetriebliche Schulung 8 Personen)
  • Teilnahme an Seminaren dritter Anbieter über Einzelpersonenförderung
  • es wird ein durchschnittliches Volumen von 130 bis 150 Teilnehmertagen pro Unternehmen erwartet

 

Zusammenarbeit (Vorgehensweise)

Vom Qualifizierungsbedarf zur Durchführung

Vom Qualifikationsbedarf zur Durchführung

- Erfassung aktuell und perspektivisch notwendiger Bedarfe im Unternehmen

  • durch Auswertung und ggf. Aktualisierung vorhandener Unterlagen
  • durch Gründung betrieblicher Arbeitsgruppen mit Geschäftsführung, Bereichtsleitern und Betriebsrat

- Systematische Erfassung, ggf. Aktualisierung vorhandener Kompetenzen und Potentiale

  • durch Nutzung betriebseigener Übersichten
  • durch Erfassung und Auswertung mittels des EDV-Tools "SI - Kompetenzmatrix"

Dabei sind unter anderem folgende Fragestellungen hilfreich:

  • Welche Kompetenzen benötigen wir im Betrieb heute und zukünftig?
  • Wer kann es schon heute? Wer soll qualifiziert werden?
  • Welche Prioritäten gilt es zu berücksichtigen
  • Werden alle Beschäftigtengruppen bei der Bedarfserhebung berücksichtigt.

Die Qualifizierungsplanung beinhaltet die Aspekte:

  • Auswahl von zielgruppenadäquaten Qualifizierungszeiten und -orten
  • Vereinbarung von Beruf – Familie – Qualifizierungszeit
  • Berücksichtigung der hohen Flexibilitätsanforderungen durch das operative Geschäft des Unternehmens
  • Festlegung des Bildungsanbieters, des Dozenten/Trainers
  • Methode(n); am Arbeitsplatz, innerbetrieblich, freie Seminare
  • Ist Kooperation mit anderen Betrieben sinnvoll?

 

Finanzierung, Fördermöglichkeiten

Grundsätzlich werden die Weiterbildungskosten in voller Höhe vom Projekt übernommen. Das Unternehmen beteiligt sich an den administrativen Kosten mit 2,90 EUR pro angefangenem Teilnehmertag.

Die Freistellungskosten (Lohn/Gehalt) für die Qualifizierungszeit werden nicht erstattet. Sie sind dem Projekt als so genannte Kofinanzierung halbjährlich aufzugeben.

Die Teilnahmen an externen Schulungen bei anderen Bildungsanbietern müssen über das Projekt unter Beachtung der Vergaberichtlinien (ggf. Ausschreibungspflicht) administriert werden.

Sonstige Vorgaben des Projektmittelgebers:

  • Höchstförderung 700,- EUR pro Teilnehmertag
  • Fahrt-, Hotelkosten, Spesen, Arbeitsentgelte werden nicht refinanziert.
  • Stornokosten - auch für einzelne Teilnehmer gehen zu Lasten des Unternehmens.
  • Gesetzlich vorgeschriebene betriebliche Schulungen können nicht gefördert werden.

 

Bildungspartnerschaften

Es ist eine der herausragenden Aufgaben des Projekts, eine nachhaltige Plattform für betriebliche Bildungspartnerschaften (auch über die Projektlaufzeit hinaus) zu schaffen. Eine Kooperation unter Betrieben der Branche kann beispielsweise sinnvoll sein um

  • Kosten für die Qualifizierung zu teilen oder die Kosten für den Einkauf von Weiterbildungsmaßnahmen zu senken,
  • (innerbetriebliche) Fachexperten als Dozenten/-innen zu qualifizieren, auszutauschen,
  • oder gemeinsam als Wissensvermittler zu nutzen,
  • Räumlichkeiten und Arbeitsgeräte für Schulungszwecke gemeinsam zu nutzen,
  • Bildungsmaßnahmen durch Kooperation überhaupt erst möglich zu machen, um beispielsweise Pilotschulungen für neue Qualifizierungen zu realisieren.

 

So können Sie zu dem Projektteam Kontakt aufnehmen:

ma-co, maritimes competenzcentrum
Projekt QualiLog,
Wolfgang Vormann, 0421/ 478779-222, Konsul-Smidt-Str. 11, 28217 Bremen

Hier können Sie den Projektflyer herunterladen.

 


 

Anrufen: +49 (0)40 75 60 82-0 oder +49 (0)421 47 87 79-0